Sind Motivationsschreiben 2022 wirklich noch gefragt?

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Motivationsschreiben ja oder nein?
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Im GCP Blue Label Blog scheuen wir uns nicht vor kritischen oder komplexen Personal- oder Rekrutierungsfragen. Im Gegenteil – wir geniessen die Herausforderung. Deswegen legen wir uns heute mit einem wundervoll polarisierenden Thema eines jeden HR-Fachbereichs an: dem Motivationsschreiben. Braucht es 2022 wirklich noch ein persönlich verfasstes Bewerbungsschreiben, welches dem Lebenslauf mit Zeugnissen und Diplomen beizulegen ist? Steht nicht im CV schon alles, was es zu wissen gibt? Liest das Schreiben bei Stapelweise Bewerbungen überhaupt noch jemand im Personalbüro und was lesen Personalfachleute daraus heraus?

Motivations-Was?

Obschon die meisten von uns irgendwann einmal selbst ein Motivationsschreiben aufsetzen mussten, müssen die meisten Bewerber zunächst einmal googeln, was genau in ein solches Schreiben gehört. Technisch ist ein Bewerberschreiben aufgebaut wie ein Brief, inhaltlich unterschiedet er sich natürlich nicht unwesentlich:

  • Name und Kontaktdaten
  • Name der Firma, bei der Sie sich bewerben, Ihre Adresse
  • Datum der Absendung der Bewerbung
  • persönliche Anrede im Brief (wir empfehlen nachzufragen falls nicht bekannt oder komplett automatisiert)
  • Inhalt (kurze Vorstellung, Motivation des Wechsels, persönliche Informationen)
  • Grussformel (Freundliche Grüsse)
  • Unterschrift (heute nicht mehr essenziell aber zu empfehlen)

Die Sache ist heute die…

Geben Sie auf Google «Motivationsschreiben Vorlage» ein, kommen gleich Dutzende Anbieter von Vorlagen und Generatoren, um sich mit dem Motivationsschreiben nicht vertieft auseinandersetzen zu müssen. Genau hier ist heutzutage jedoch «der Hund begraben». Copy-Paste Textbausteine für eine Stelle zu benutzen ist offen gesagt etwas töricht. Welche HR-Fachperson kennt diese nicht in- und auswendig? Solche Bewerber sind bei der Mehrheit aller Rekrutierer gleich aus dem Rennen – sparen Sie sich die Zeit.

Das Zünglein an der Waage

Natürlich, wir sprechen bei GCP aus dem Erfahrungsschatz und Fokus Fach- und Führungskräfte zu gewinnen. Doch sogar hier unterscheiden wir mittlerweile wesentlich. Von hochspezialisierten Fachkräften wie Fachärzt:innen, IT-Entwickler:innen, Chemiker:innen und weiteren brauchen Sie gar nicht erst ein Motivationsschreiben anzufragen. In solchen Branchen, in denen der Fachkräftemangel eskaliert ist und unsere Gesetze den «Import» derer nicht zulassen, wagt man es gar nicht erst, einen weiteren persönlichen Einsatz des Bewerbers zu verlangen.

Anders sieht dies bei Führungskräften aus. Hier sind primär soziale Kompetenzen gefragt, welche in einem Motivationsschreiben durchaus zum Vorschein kommen sollten. Was nebenbei auch unterstreicht, weswegen man mit Vorlagen nicht gut beraten ist – ausser man sieht sich als auswechselbar.

Sind Motivationsschreiben 2022 also noch gefragt?

Das Motivationsschreiben ist tatsächlich nur noch je nach Position ein sehr wichtiges Element in der Bewerbung. Ganz weglassen würden wir es zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht pauschal, doch so individuell jede Position ist, welche wir für unsere Mandanten besetzen, so individuell sind auch die Anforderungen an die Kandidat:innen. Und das – finden wir – ist den Aufwand beidseitig noch immer wert.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Idealbesetzung Ihrer nächsten Vakanz. Gerne stehen wir Ihnen als Partner dafür jederzeit zur Verfügung. Untenstehend finden Sie weitere Blog-Beiträge, welche Ihnen und Ihrem Unternehmen bei der Gewinnung von Fach- und Führungskräften helfen. Wenn Sie auf dem neusten Stand sein möchten, freuen wir uns über Ihre Anmeldung zu unserem monatlichen Newsletter oder bei Fragen auf Ihre persönliche Kontaktaufnahme.

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